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Der in Moskau geborene Andrey Gugnin konnte sich seit dem Gewinn der Goldmedaille und des Publikumspreises beim Gina Bachauer International Piano Competition 2014 sowie dem Gewinn des renommierten Sydney International Piano Competition 2016 unter den international gefragtesten Pianisten seiner Generation etablieren. Sein kraftvoll-virtuoses wie feinfühlig-lyrisches, insgesamt von hoher Intensität geprägtes Spiel findet heute mehr denn je die Anerkennung und Bewunderung des Publikums der großen internationalen Konzertbühnen und Festivals.
So konzertiert Andrey Gugnin u. a. in der New Yorker Carnegie Hall, im Wiener Musikverein, im Konzerthaus Berlin, im Pariser Louvre, im Londoner Southbank Centre, im Großen Saal des Moskauer Konservatoriums, in der Sankt Petersburger Mariinsky Concert Hall, in der Lithuanian National Philharmonic Hall in Vilnius, in der Victoria Hall in Genf, in der Koerner Recital Hall in Vancouver, im Tel Aviv Museum of Art, im Tokyo Metropolitan Art Space und in der Oper von Sydney. Andrey Gugnin trat darüber hinaus u. a. beim Klavier-Festival Ruhr, beim Verbier Festival, beim Cziffra Festival in Budapest und beim Dubrovnik Summer Festival auf.
Zu den Klangkörpern, mit denen er zuletzt konzertierte, zählen u. a. das London Philharmonic Orchestra, das South Czech Philharmonic Orchestra, das Danish Radio Symphony Orchestra, das Netherlands Symphony Orchestra, das Tenerife Symphony Orchestra, das Bulgarian National Radio Symphony Orchestra, das Nagoya Philharmonic Orchestra, das Taiwan Philharmonic Orchestra und das Utah Symphony Orchestra.
Andrey Gugnin verbindet – wie den kanadischen Pianisten Marc-André Hamelin – eine exklusive Zusammenarbeit mit dem exquisiten Label „Hyperion Records“. Seine dortige Veröffentlichung von Schostakowitschs Klaviersonate Nr. 1 und den 24 Präludien op. 34 (2019) wurde vom BBC Music Magazine zur „Aufnahme des Monats“ gekürt. Im März 2020 kam die von internationalen Fachzeitschriften hoch gepriesene CD „Hommage an Godowsky“ heraus. The Telegraph kommentierte: „A combination of sentimentality and glitter that is irresistible, especially in such winning and flexible performances as these.“ 2022 erschien eine Einspielung der kompletten Mazurken Scriabins. 2024 folgte die Veröffentlichung einer CD mit Klavierwerken Griegs und zuletzt eine spektakuläre CD mit Klaviertranskriptionen von Balletten Tschaikowskys und Strawinskys (2025). Das Magazin Gramophone urteilte dazu: „An electrifying performance“. Und das BBC Music Magazine schrieb: „Gugnin is dazzlingly virtuosic“ und lobte „the sheer beauty of his playing.“ Schon 2018 zeichnete die Zeitschrift Gramophone seine CD mit Liszts Transzendentalen Etüden mit einem „Editor's Choice“ aus.
Im Februar 2022 verließ Andrey Gugnin seine Heimatstadt Moskau, zog nach Zagreb und verurteilte öffentlich den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine.
